Veranstaltung

Titel:
Zum Weltflüchtlingstag 2022: 44 Stunden Namen vorlesen: Gedenkaktion "Beim Namen nennen"
Wann:
Sa, 18. Juni 2022, 08:00 h - So, 19. Juni 2022, 11:30 h
Wo:
Passionskirche - Berlin,
Kategorie:
Sonstiges

Beschreibung

Beim Namen nennen header 72

MITMACHEN

Mehr Infos und Schichtpläne zum Mitmachen
(Namen schreiben, Namen lesen,
Infotisch betreuen, einen künstlerischen 5-Minuten-Beitrage zur vollen Stunde beisteuern)
finden Sie hier:
berlin.beimnamennennen.de

 

Anlässlich des Weltflüchtlingstages (20. Juni 2022):

GEDENKAKTION in 17 Städten in der Schweiz und in Deutschland
«Beim Namen nennen – 48.647 dokumentierte Opfer der Festung Europa»

IN BERLIN
18. Juni- 20. Juni 2022: 44 Stunden Namen vorlesen
in der Passionskirche
(Marheinekeplatz 1, 10961 Berlin-Kreuzberg):

Wir lesen die Namen der Verstorbenen vor und nennen die Umstände ihres Todes.
Immer zur vollen Stunde gibt es Musik, Worte, Stille und anderes:

Sa., 18.6., 8:00 Uhr – So., 19.6., 11.30 Uhr
So., 19.6., 12.30 Uhr – 24:00 Uhr
Mo. 20.6., 14:00 Uhr-18:00 Uhr

Auch Bischof Dr. Christian Stäblein liest mit (am 18.6.22, 10:10 Uhr- 10:35 Uhr).
Anschließend liest Julia Schäfermeyer, Referentin für Kommunikation und politische Arbeit
bei SOS MEDITERRANNEE (am 18.6.22, 10:35 Uhr -11:00 Uhr).

Der Krieg in der Ukraine führt uns erneut vor Augen, wie dramatisch und schlimm es ist, wenn Menschen flüchten müssen. Niemand flüchtet gern – auch nicht von anderen Kriegsschauplätzen und Konfliktregionen, zum Beispiel in Afghanistan, Syrien oder Eritrea. Seit 1993 sind mehr als 48.000 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden an Grenzübergängen erschossen. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder und Babys. Für die meisten Flüchtlinge ist Europa eine Festung. An den europäischen Außengrenzen leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Verhältnissen und Lagern.

Das ist traurig. Das bleibt ein Skandal.

Diese GEDENKAKTION ist zugleich Forderung, den Flüchtlingsschutz zu stärken und Menschenrechte einzuhalten.

 

Mitmachen
In allen 17 Städten rufen Organisationen die Bevölkerung zur Beteiligung auf. Wer möchte, kann Namen lesen
oder schreiben. Es ist auch möglich, einen künstlerischen Beitrag zur vollen Stunde beizutragen
(5-10 Minuten) mit Musik, Wort, Tanz, Performance. Auch am Infotisch werden Unterstützende gebraucht.

Auf der gemeinsamen Plattform www.beimnamennennen.ch finden sich alle Optionen der Beteiligung
mit entsprechenden Schichtplänen
. Link für Berlin: berlin.beimnamennennen.de

Namen schreiben: In Berlin werden während der Lesungen in der Passionskirche (18.6.-20.6.22)
bis zu 48.000 Stoff-Streifen beschrieben mit den Namen und Todesumständen der Geflüchteten an den Grenzen Europas.
An der Außenfassade der Passionskirche werden die Streifen ab dem 18.6.22 ausgestellt - als Zeichen
der Trauer. Das Namenschreiben ist auch vor der Aktion möglich: in der Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Str. 65, 10961 Berlin:
8. - 10. Juni, 14. - 17. Juni von 15.00 bis 17.30 Uhr.
Wer zu Hause schreiben möchte, kann sich per E-Mail anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Veranstalter: Evangelische Kirchengemeinden Heilig Kreuz-Passion,
Evangelische Kirchengemeinde Kreuzberg,
Asyl in der Kirche Berlin-Brandenburg e.V.

Kontakt: Pfarrerin Barbara von Bremen,
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mitveranstaltende: Alevitische Gemeinde zu Berlin e.V., Waldemarstrasse, Bonifatius Werk, Dagmar Apel, landeskirchliche Pfarrerin für Migration und Integration  – Berliner Missionswerk / EKBO, Evangelisch-methodistische Kirche Christuskirche Kreuzberg, Gemeinschaft Sant‘Egidio Berlin, Gemeinwesenarbeit Graefe-Kiez/Nachbarschaftshaus, Initiative «und was glauben die Nachbar*innen?» – Begegnungstage in und um den Graefe-Kiez, Jesuiten Flüchtlingsdienst Deutschland, Kreuzberger Ökumene, Koordination Flüchtlingsarbeit für den Caritasverband des Erzbistums Berlin e.V., pax christi, Sufi-Zentrum Rabbaniyya

 


Finanzielle Unterstützung: Die Aktion kostet Geld, u.a. für Material und
Werbung. Wir freuen uns über Spenden, Kollekten etc.
Spendenkonto der Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion,
Empfänger: Ev. KKV Berlin Mitte-Nord
IBAN: DE51 1005 0000 4955 1922 41
BIC: BELADEBEXXX, Berliner Sparkasse,
Verwendungszweck: „Beim Namen nennen“
Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

(“UNITED for Intercultural Action – campaign office ‘Fortress Europe No More Deaths’ –
unitedagainstrefugeedeaths.eu – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – unitedagainstracism.org”)

In Berlin findet die Gedenkaktion "Beim Namen nennen" zum ersten Mal statt.

Wie das Schreiben aussehen kann, veranschaulichen
hier zwei Beispielfotos aus Bern, von den Gedenkaktionen  "Beim Namen nennen" 2019 und 2020.

© Fotos "Beim Namen nennen" Bern

 


Veranstaltungsort

Standort:
Passionskirche
Straße:
Marheinekeplatz 1
Postleitzahl:
10961
Stadt:
Berlin

Beschreibung

passionskirche anfahrtplanU-Bahn: U7 bis Gneisenaustraße, Ausgang Mittenwalder Straße
Bus: Linien 140, N7 bis Gneisenaustraße/Baerwaldstraße
Linie 248 bis Marheinekeplatz
ICE Südkreuz: 3 km

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