Die 1885 bis 1888 in neogotischen Formen erbaute Heilig-Kreuz-Kirche (Architekt: Johannes Otzen)

wurde nach der biblischen Geschichte "Kirche Zum Heiligen Kreuz" benannt und erinnert damit

an die Nähe zum Berliner Kreuzberg.

Sie besteht aus Lang- und Querhaus mit einem Vierungsturm, dessen Kuppel in 19 Meter Höhe beginnt.

Die Einweihung des prächtigen Baus erfolgte im Beisein des deutschen Kaisers Wilhelm II. und seiner Frau Auguste Viktoria, die den Altar gestiftet hatte.

Durch Bombardements im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde das Gotteshaus 1951–1959 in vereinfachter Form wieder aufgebaut.

Ab 1987 wurde eine erste Instandsetzung vorgenommen und 1995 erfolgte unter Mitwirkung der Architektengruppe Wassertorplatz

(unter anderen Wolfgang Göschel, Herbert Rebel, Johann von Rosenberg/verstorb.) eine umfassende Sanierung mit Umbau,

die sowohl eine kirchliche als auch eine weltliche Nutzung ermöglichte.

Der Kirchenraum beherbergt nun auch moderne Kunstwerke wie ein farbiges Glasfenster von Johannes Schreiter

und ein Triptychon "Christus im Holocaust" von Ismond Rosen aus dem Jahr 1996.

Der angeschlossene Kirchgarten besitzt einen kleinen Wasserfall.